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leevke

morsezeichen

 

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oder an leevke@neptunesmaid.de

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Neptune's Maid. Das war und ist mein Projektname. Unter dieser Flagge arbeite ich inzwischen seit über 10 Jahren als Selbstständige, früher in Studios von Kollegen, seit 2016 in Lübeck in Isaeldorf in meinem eigenen kleinen Atelier-Studio auf Terminbasis.

 

Ich bin gebürtige Lübeckerin, habe zwischenzeitlich ein paar Jahre im Ruhrgebiet gelebt und gearbeitet und bin 2015, als meine Tochter Lola ein knappes Jahr alt war, zurück ans Meer nach Marzipan-City gezogen.

Denn wo kann man schöner aufwachsen, als hier?

Was meinen beruflichen Werdegang angeht, habe ich eins immer ganz klar gewusst: Ich will zeichnen. Manchmal weiß man zwar genau was man möchte, aber nicht wie. 

Als mir ein Freund kurz nach dem Abi vorschlug, Tätowiererin zu werden, fand ich die Idee nicht nur ein wenig absurd, sondern eher ziemlich bescheuert. Nicht, dass ich nicht schon tätowiert gewesen wäre, aber 'ne krasse Rockerbraut zu werden, die hart illegalen Gangsterstuff hätte machen müssen, um dann einzusitzen und mit 'ner aus 'nem Walkman gebauten Maschine und selbst angerührter Tinte aus Spucke, Urin, Asche, Blut und Tränen, tätowieren zu lernen, hatte ich bis dahin nicht als Karriereoption berücksichtigt.

Aber warum eigentlich nicht?

Hab ich dann einfach genau so umgesetzt.

 

Mehr oder weniger genau so. Ich hab einige Praktika bei verscheidenen Tätowierern gemacht (echt abgefahrende Gesichten gehört, als ich u.a. in Berlin war - das mit der Rockerbrautgeschichte hätte in manchen Studios bestimmt Eindruck gemacht), Grafikdesign studiert, unterbroch, in einem Tattoostudio angefangen zu lernen, unterbrochen, fertig studiert, in einem anderen Tattoostudio weitergelernt (also, naja.. "gelernt") und angefangen zu tätowieren, Studio gewechselt, weiter gemacht, Babypause, Haus umgebaut, Studio eröffnet, Anker im Garten aufgestellt, tätowiert, Corona-Zwangspause, noch längere Motorrad-Unfall-Zwangspause und jetzt bin ich endlich wieder zurüüüüück*.

Wer einen Tipp will, wie er Tätowierer werden kann: Das mit dem Knast war eigentlich nicht die schlechteste Idee. Bedaure ein klein wenig, so einen unnötigen Umweg gemacht zu haben. Also: Fragt mich lieber nicht.

 

 

 

Fußnoten:

Problematisch bleibt: Ich bezweifle, dass man aus einem MP3-Player eine Tattoomaschine hätte bauen können. ...Aber vielleicht eine Cheyenne.

Das widerum erklärt einiges.

 

*so halb, denn eigentlich arbeite ich grade zusätzlich auch noch in einer komplett anderen Ecke  - an dieser Stelle einen lieben Zuckerguss-Herz-Gruß an meine allerliebsten Lieblingsschüler aus der Prenski! Legt das Handy weg, wenn Ihr in der Schule seid! Los, Diggis, voll ehrenlos sonst! - das heißt, ich teile meine Arbeitszeit im Moment ein wenig. Mir tut der neuer Input unfassbar gut. Gleichzeitig liebe ich das Tätowieren so sehr, dass ich mir niemals vorstellen könnte, komplett darauf zu verzichten. Ich bleibe Euch also auf jeden Fall erhalten.

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